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Blaulicht ![]() Langobardenhaus in Hitzacker angezündet - TotalschadenSchock für das Archäologische Zentrum in Hitzacker: Am frühen Sonntagmorgen zündeten drei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren eines der beiden bronzezeitlichen Langhäuser an - es brannte vollständig nieder. Eine auf dem Gelände übernachtende Schülergruppe musste evakuiert werden. Dirk Drazewski sprach mit Ortsbrandmeister Egon Behrmann.Für das Archäologische Zentrum in Hitzacker sind sie der ganze Stolz: die beiden langobardischen Langhäuser, die in jahrelanger Arbeit und intensiver Forschung originalgetreu nachgebaut wurden. Um 05:30 Uhr am Sonntag morgen stand eines der beiden reetgedeckten Häuser in hellen Flammen. Drei Jugendliche, die schon in der Nacht eine Spur der Verwüstung durch Lüchow-Dannenberg gezogen hatten, hatte am Reetdach gezündelt. Vorher hatten sie schon einen PKW und ein Holzlagergebäude in Brand gesetzt. Südwestlich von Hitzacker hatten die beiden Rabauken zudem versucht, einen Wald in Brand zu setzen und einen Mähdrescher anzuzünden. Auf ihren Fahrten zwischen den Orten ihrer Brandanschläge gingen noch einige Glasflächen zu Bruch, auf die sie mit einer Schleuder und aus einer CO2-Waffe Stahlkugeln abgeschossen hatten. Die drei Jugendlichen gaben nicht nur zu, in dieser Nacht in Hitzacker gewütet zu haben, sondern gestanden auch 32 Sachbeschädigungen und 8 Inbrandsetzungen, die sie Ende Juli begangen hatten. Das Langobardenhaus in Hitzacker brannte vollständig nieder. Es entstand ein Sachschaden von 150 000 Euro. Glücklicherweise hatte es nicht das Gebäude getroffen, in dem eine aufwändige Ausstellung zur Geschichte der Langobarden untergebracht ist. Glück im Unglück hatte auch eine 30-köpfige Schülergruppe aus Lüneburg, die im kaum 50 Meter entfernten zweiten Langobardenhaus übernachtete. Sie musste vorsorglich evakuiert werden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat gegen alle drei Jugendlichen Antrag auf Haftbefehlt gestellt. Noch am Sonntag wurden sie dem Haftrichter des Amtsgerichts Dannenbergs vorgeführt. Es wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die jetzt erkunden soll, ob den Jugendlichen noch weitere gleichartige Taten zur Last gelegt werden müssen. Foto: Museum "Altes Zollhaus"/Klaus Lehmann)
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... hat keine jugendzentren mehr in der nachbarschaft
... lernt für´s abi in 12 jahren, hat kaum freizeit
... bangt trotz "sozial"staat um ihre zukunft
... sucht nach vorbildern zum rebellieren
und macht auch mal richtigen mist - den und nur den müssen SIE verantworten.
von: alexlo