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Region Tod am Baum - das soll nicht sein
Deswegen wollen Polizei, Verkehrswacht und der Landkreis Lüchow-Dannenberg auch dieses Jahr wieder in einer konzentrierten Aktion auf die Gefahren durch Bäume aufmerksam machen. Zunächst ist auf der K 1 eine 80 km/h-Zone eingerichtet worden, deren Einhaltung regelmässig, intensiv und „gnadenlos“ (so Dobslaw) durch die Polizei überwacht wird. Zum anderen wurden am Donnerstag am Straßenrand Großplakate installiert, die mit dem drastischen Foto eines in zwei Teile gerissenen PKWs und der Frage „Warum?“ auf das Risiko aufmerksam machen sollen. In Soltau-Fallingbostel soll das Projekt nach eigenen Aussagen sehr erfolgreich wirken. Nach Medienberichten sind die Unfallzahlen junger Menschen dort stark rückläufig. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg soll das „Schutzengel“-Projekt federführend von der Jugendhilfe organisiert werden. Aber auch die Sanierung der maroden Kreisstrasse 1 gehört mit zu den Unfall verhindernden Maßnahmen, die jetzt in Angriff genommen werden. „Doch aufgrund der schwierigen Finanzlage werden wir die Sanierung wohl erst 2011 durchführen können“, bedauerte Dagmar Schulz. Als „Verkehrsraumgestalter“ ist Andreas Dobslaw sehr daran gelegen, dass alle beteiligten Behörden bei der Lösung des Problems gut zusammen arbeiten. „Verkehrsunfälle sind das Maß der Dinge, ob eine Straße funktioniert oder nicht“, so Dobslaw. „Dabei bin ich von der Polizeiseite her dafür zuständig, die anderen Ämter zu informieren, wo Unfallschwerpunkte sind, wodurch sie unserer Meinung dazu geworden sind – das Umsetzen geeigneter Maßnahmen liegt dann in der Hand der Kommunen und Straßenverkehrsbehörden.“ Alle zusammen müssen dann planen, wo welche Schutzplanken aufgebaut werden müssen, ob Blitzer oder spontane Geschwindigkeitsüberprüfungen mehr Effekt bringen, wo Straßen schlichtweg repariert werden müssen usw. usw. Was übrigens die „Blitzer“ angeht, so hat der Kreistag des Landkreises schon vor längerer Zeit einen Beschluss gefasst, keine weiteren Blitzanlagen aufzustellen. „Einerseits lösen zu viele Blitzer in einer Region großen Ärger in der Bevölkerung aus. Andererseits bringen sie oft nicht den gewünschten Effekt. Denn die Autofahrer haben sich schnell untereinander darüber informiert, wo Blitzanlagen stehen und fahren dann eben konkret an dieser Stelle langsamer“, bewerten übereinstimmend Polizei und Landkreis den Sinn von Blitzanlagen. Trotzdem plant der Landkreis die Aufstellung zwei weiterer Blitzanlagen an anderen Stellen – damit wären dann in Lüchow-Dannenberg sieben Blitzanlagen im Einsatz. Foto: Angelika Blank PS: Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Polizeiinspektion Harburg bereits eine ähnliche Aktion gestartet. Hier unser Video dazu.
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Todbringer am Straßenrand
"Dabei möchte niemand die Bäume abholzen!" Wirklich niemand? Straßenbäume passen sehr schön in die Zeit der Pferdefuhrwerke und Postkutschen. An modernen Autostraßen dürfen diese Todbringer nicht stehen! Stellen wir uns vor, es gäbe an allen Straßen mit Autoverkehr keine Bäume und ein Verkehrsminister würde nun einen Plan erarbeiten, alle Straßen mit Baumanpflanzungen zu säumen. Selbst die "Grünen" würden ihn wegen groben Unfugs für verrückt erklären. Seit dem Beginn des Automobilzeitalters müssen wir allein in Deutschland von über 100.000 Todesopfern durch Straßen-baumunfälle ausgehen. Bäume sind nicht immer schön und gut. Sie gehören nicht an die Straßenränder! von: Alfred Berssenbrügge [Weniger passende Kommentare] | Veranstaltungen Xhigung Thai Xhi im Wiesenlabyrinth. Dannenberg - "nah am Wasser gebaut" Partner Anzeigen ![]() |


Fast die Hälfte der Verkehrstoten in Lüchow-Dannenberg kamen im vergangenen Jahr durch den Zusammenprall mit einem Baum zu Tode. Viele davon auf der Kreisstrasse 1 zwischen Lüchow und Zadrau. Das soll sich ändern – am Donnerstag stellten Polizei, Verkehrswacht und Landkreis ihr Konzept vor, wie schwere Unfälle auf dieser Strecke verringert werden sollen.
Anschaulich schildert ein kleiner Flyer, den Polizei, Verkehrswacht und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heraus gegeben haben, dass ein Sturz aus 21 Metern Höhe (7./8. Stockwerk) der Wucht eines Aufpralls mit 74 km/h entspricht. Und auf der Titelseite mahnt das Foto eines durch einen Baumaufprall in zwei Teile zerrissenen Autos daran, die Gefahr durch Straßenbäume nicht zu unterschätzen. Denn Umfragen haben ergeben, dass Autofahrer zwar mehrheitlich enge Kurven, schmale Straßen oder Wildwechsel als größte Gefahrenquellen im Straßenraum ansehen, aber lediglich 13 % halten Bäume am Straßenrand für gefährlich. 


Ja, Bäume sind böse, sie laufen ungehemmt auf harmlose Autofahrer zu und bringen sie um. Sie sind hemmungslos mörderisch. Es ist anmaßend zu glauben rasende und/oder unaufmerksame Autofahrer oder sogar eine immer noch völlig marode Straße haben Anteil an "Baum"-Unfällen. Nein, wenn man genau drauf achtet springen Bäume (gerade die alten) urplötzlich auf die Straße und blockieren den gebeutelten Autofahrer.
Ich bin radikal dafür diese eindeutig terroristischen Straßenbäume abzuholzen und durch durchgehende 4m hohe Stahlbetonmauern mit Gummi und Wattebeschichtung zu ersetzen, bitte auch auf dem Mittelstreifen. Achja, dann müsste nur noch ein Dach drauf, nicht dass noch ein außergewöhnliches Wetterphänomen wie Regen oder Schnee den hochwohlgeborenen Autofahrer beim Rasen oder Schlafen stören könnte.
Ein Unfall ist immer unglaublich schlimm, für das Opfer und für die Angehörigen. Aber die Schuld bei passiven Teilnehmern zu suchen nutzt nix. Das Leben ist kein Wattebausch! Definitiv verkehrsgefährdende Bäume werden m.M.n. eh entfernt und dies wird regelmäßig kontrolliert.
von: Tom BPunkt