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Autobahngegner trafen sich mit Minister Gabriel

--Vertreter des Dachverbands der 35 Bürgerinitiativen und des Schutz- und Klagefonds gegen die geplante A 39 haben sich letzte Woche mit Bundesumweltminister Siegmar Gabriel getroffen und dort ihr Anliegen deutlich gemacht, auf die Querspange B 190n zu verzichten und statt dessen den Ausbau der B 71 zwischen Salzwedel und Uelzen zu untersuchen.v

Nach Angaben der Autobahngegner zeigte sich Minister Gabriel offen für diese auch in Sachsen-Anhalt diskutierte und zunehmend favorisierte Alternative und verwies auf die laufenden und noch anstehenden Konsultationen mit dem Bundesverkehrsministerium. Der extra für das Gespräch aus Bonn angereiste Referent für die umweltfachliche Stellungnahme zur Linienbestimmung berichtete von der sehr ausführlichen Begutachtung der bisherigen Trassenplanung durch das Bundesamt für Naturschutz. Diese soll nun noch Ende April durch Vorort-Termine der zuständigen Behörden des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt vertieft werden.
 
Es zeichneten sich aber bereits jetzt, so Minister Gabriel, erhebliche Fragestellungen hinsichtlich der bisherigen Trassenführung ab. Diese beträfen unter anderem die Durchschneidung des „Grünen Bandes“ entlang der früheren innerdeutschen Grenze, die Gefährdung wichtiger nationaler Vernetzungsprojekte oder die Störung von Wildtierwechseln in den „hochsensiblen Bereichen“ der geplanten Neubautrasse. Großes Interesse fanden auch die Hinweise der Bürgerinitiativen, dass ein Autobahn-Umweg von Uelzen über Bad Bodenteich nach Salzwedel von den LKWs ganz sicher nicht angenommen werde und somit der Verkehr über die B 71 gleich bleiben würde. Die allermeisten Salzwedeler wollten zudem nicht nach Bad Bodenteich, sondern bräuchten vor allem einen schnellen und direkten Weg nach Hamburg über Uelzen auf der B 71. Von daher sei auch im Interesse der Anwohner eine Ertüchtigung der B 71 mit besserem Lärmschutz und ein Verzicht auf die Querspange-West das einzig sinnvolle Konzept.

Grafik: Verkehrsministerium

 


von asb, 2009-03-30 12:31
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Hoffentlich wird diese Querspange mautfrei.
Sonst schummeln sich die mautflüchtigen Schrott-LKW aus dem Ostblock wie bisher auf den Landes- und Kreisstrassen durch den Landkreis Lüchow-Dannenberg. Die aktuelle Baustelle auf der B216 zw. Bavendorf und Horndorf wird hoffentlich eine Erholung für die Anwohner im Nordkreis weil es sich mit diesem Hindernis für die Trucker wohl nicht lohnt diese Strecke zu nehmen - schade daß es nur drei Wochen dauern soll...

von: Wendlander  

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