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Region Altersarmut: Immer mehr Renten-Jobber in Lüchow-Dannenberg
Schon 2003 verdienten 347 Rentner durch eine geringfügige Beschäftigung dazu. Vier Jahre später gab es bereits 389 Renten-Jobber – und damit gut 40 „Senioren-Arbeiter“ mehr. Ver.di und NGG berufen sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Foto: verd.i/ Philipp Schröppel Mehr zu "Rentner"
von asb, 2009-10-16 11:55 Kommentieren
Verwundert?
Guter Bericht, aber warum haben dann bei der Wahl die CDU und FDP gewonnen? Keiner will diese Parteien gewählt haben, aber sind es nicht die Rentner, die seit Jahrzehnten die "Adenauer-CDU" wählen gehen? Sicher sind es nicht alle Rentner, aber mit ziemlicher Sicherheit sehr viele hier in Deutschland. von: Ich
Nur ein dummes Kalb wählt seinen Schlächter selbst
Ja ja... das Wort "Gesetzlicher Mindeslohn" löst bei Angie ja bekanntermaßen Brechreiz aus. Eigentlich sollte das jeder vor der Wahl gewusst haben. Und der Reiter auf dem Weißen Pferd, ach nee, korrigiere: gelben Pferd, der viele naive Wähler mit seinen Versprechen geködert hat, wird diese auch nicht einhalten können. Wo sind wir eigentlich mittlerweile und wie sind wir dahin gekommen? Menschen gehen ihr Leben lang arbeiten, zahlen in die Rentenkasse ein und können dann im Alter nicht einmal davon angemessen leben. Menschen leisten Akkordarbeit, die nur als normale Arbeit bezahlt wird. Menschen gehen zusätzlich nachts und am Wochenende arbeiten und erhalten dafür keine Sonderzuschläge, sondern die üblichen paar Kröten. Menschen nehmen stundenlange Anfahrtszeiten in Kauf, um zu ihrer Arbeitsstätte zu gelangen (weil sie so froh sind, überhaupt Arbeit zu haben). Menschen lassen sich von ihren Arbeitgebern mies behandeln und überwachen. Manche Menschen arbeiten genau so viel wie andere, aber weil sie im Gegensatz zu ihren Kollegen über eine Zeitarbeitsfirma angestellt sind, können sie mit dem Lohn nicht einmal ihre Familie ernähren. Und manche Menschen, die krank geschrieben werden müssen (weil sie ein Gebrechen haben, nicht zu verwechseln mit einem Schnupfen), werden von ihrem Arbeitgeber gezwungen, den gelben Schein wegzuwerfen und für die Dauer der Krankschreibung die aufgelaufenen Überstunden wegzustreichen. Gegenwehr vom Arbeitnehmer ist nicht zu erwarten - wer setzt schon seinen Job aufs Spiel im Kampf mit dem Brötchengeber. Dieser nette Arbeitgeber ist übrigens hier im Landkreis in der Baubranche zu finden. SO sieht das aus! von: Frustriert [Weniger passende Kommentare] | Veranstaltungen Xhigung Thai Xhi im Wiesenlabyrinth. Dannenberg - "nah am Wasser gebaut" Partner Anzeigen ![]() |


Rentner im Un-Ruhestand: Im Kreis Lüchow-Dannenberg müssen immer mehr Rentner arbeiten. Sie sind zum Jobben gezwungen, weil ihre Rente nicht reicht. Darauf haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam gemacht. Sie sprechen von einer „alarmierenden Entwicklung“ und nennen Fakten: In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Rentner mit Mini-Jobs im Kreis Lüchow-Dannenberg um rund 12 Prozent zugenommen.


Letzteres befürchte ich zwar auch. Weil für diese Bevölkerungsschicht die CDU eine Art Sicherheit bedeutet oder bedeutete (mein Opa sagte z. B. immer, die SPD könne nicht wirtschaften). Aber ich will den Rentnern nicht die Schuld an diesem Wahldilemma geben, denn wenigstens kenne ich ein paar ältere Herrschaften, die der Christlich D..tülelü schon abgeschworen haben. Hauptsächlich allerdings wegen Gorleben.
von: Frustriert