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Großbrand vernichtete Heidehaus

--Ein Großbrand vernichtete in der Nacht von Freitag auf Samstag das beliebte „Heidehaus“ in der Nemitzer Heide. Gegen 22.30 Uhr ging der Alarm bei den Feuerwehren ein. Rund 160 Feuerwehrleute versuchten dann die ganze Nacht, den Brand einzudämmen. Doch sie konnten nicht verhindern, dass das gesamte Obergeschoss des reetgedeckten Hauses ausbrannte.

„Das Problem war, dass das Feuer unter dem Reetdach fest hing“, so Mirko Tügel von der Feuerwehr. „Deswegen musste ein Teil des Obergeschosses abgetragen werden, um an den Brandherd heran zu kommen.“

Die traurige Bilanz des nächtlichen Brandes: geschätzte 500 000 Euro Sachschaden. Die Außenmauern des Erdgeschosses blieben zwar stehen, aber Jürgen Weinhold vom Verwaltungsvorstand des Landkreises Lüchow-Dannenberg, dem Eigentümer des Gebäudes, ist skeptisch, ob die Reste für einen Wiederaufbau genutzt werden können. „Nächste Woche werden die Gutachter der Versicherung den genauen Schaden feststellen. Erst dann wissen wir, ob wir auf den Brandresten aufbauen können oder ob das Gebäude völlig neu gebaut werden muss.“

„Wenn alles glatt geht, dann werden wir im Frühjahr mit der Sanierung bzw. dem Wiederaufbau beginnen können“, tröstete Weinhold. „Doch die Saison 2010 ist natürlich verloren.“

Auch für den Geschäftsführer der Elbtaue-Wendland-Tourismus, Ulrich Appels, ist der Brand eine Katastrophe. „Ich bin sehr traurig“, so Appels. „Das Heidehaus mit seiner hervorragenden Gastromonie hatte sich zu einem echten Anziehungspunkt entwickelt. Nun ist erst einmal alles dahin“. Eigentlich hätte das Café im Heidehaus nach den Betriebsferien im Dezember wieder eröffnet werden sollen. Für die Betreiberin der Gastronomie im Heidehaus bedeutet der Brand eine persönliche Tragödie. Nicht nur, dass sie vor kurzem den Tod ihres Ehemannes verkraften musste, nun bricht ihr mindestens für das Jahr 2010 auch ihre wirtschaftliche Existenz weg – ganz abgesehen von den Mitarbeitern, die wohl im nächsten Jahr auf ihren Job verzichten müssen.

Das rund 750 000 Euro teure Heidehaus war erst im August 2004 eröffnet worden und diente seitdem als Informationszentrum des Naturparks Elbhöhen-Wendland. Die Brandermittler der Polizei gehen derzeit von einem technischen Defekt in einem Verteilerkasten an der Rückseite des Gebäudes aus. Doch die genaue Brandursache werden erst die weiteren Ermittlungen ergeben.

Foto: Jörg Behn / Feuerwehr Gartow


 



von asb, 2009-11-27 14:02
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Einfach nur Schade !
Gerne sind wir seit vielen Jahren hier immer wieder eingekehrt während unserer Urlaube im Wendland.
Die Nachricht über den Brand hat uns erschüttert.
Dem Personal und der Pächterin wünschen wir Kraft
für 1 Neuanfang!
Gerne kehren wir nach einem Wiederaufbau dort ein.

Vom Niederrhein die besten Grüße

Heidi und Wolf

von: Luzyga  

unser Mitleid und Beileid
es ist für uns wie ein persönlicher Verlust!
Unser Beileid an alle die in diesem Haus gearbeitet haben .
Wir haben dieses Heidehaus geliebt ,man hat gespürt mit wie viel Liebe und viel gutem Geschmack dieses Haus bewirtschaftet wurde.
Lasst das Haus wieder neu erstehen -wir wollen wieder kommen und uns bei Euch wohlfühlen.

von: Roos Dichtelbach im Hunsrück  

Einfach nur traurig.
Wir kennen das alles als gepflegtes, gemütliches, freundliches
Anwesen und haben uns immer heimisch gefühlt.
Unser Mitleid und Beileid sprechen wir besonders der Betreiberin aus, und wünschen Kraft und Stärke und Gottvertrauen in dieser schweren Zeit.

von: Fam. H.-J.Wegner aus Ascheberg  

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