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Umwelt Notzeit für Wildtiere ausgerufenFür die Wildtiere wird der Winter langsam zum Überlebensproblem: unter dicken Schneemassen verborgen liegt Futter - für die Tiere derzeit unerreichbar. Deswegen hat die Jagdbehörde heute den Beginn der sogenannten "Notzeit" ausgerufen.
Der Kreisjägermeister hat deshalb am 03.02.2010 den Beginn der Notzeit gemäß § 32 Abs. 1 Niedersächsisches Jagdgesetz für den Bereich des Landkreises Lüchow-Dannenberg bekannt gegeben. Nun müssen die Jagdschutzberechtigten für eine ausreichende artgerechte Ernährung des Wildes zu sorgen (Fütterungsgebot). Darüber hinaus ist die Ausübung der Jagd im gesamten Kreisgebiet bis zur Aufhebung der Notzeit nicht zulässig. Das Ende der Notzeit wird amtlich bekannt gegeben. Foto: Dieter Damschen / Ein Hirsch streift einsam durch die Elblandschaft .... Mehr Fotos von Naturfotograf Dieter Damschen gibt es auf www.dieterdamschen.de
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Brotzeit das ganze Jahr
Auch ohne Winter füttern Jäger an ihren gut ausgebauten und über astreine (!) Wege erreichbaren Schießplätzen das Wild an. Reh und Schwein erfreuen sich vielerorts über große Haufen Zuckerrüben im Wald. Und dann wundert man sich, warum so viel Viehzeug des Bauerns Feld verwüstet, um sie dann abzuknallen. Und dann erledigt ausnahmsweise der Winter mal was die Jäger gerne machen würden, dann wird gleich der Notstand ausgerufen. Jägerlogik - Waidmanns Dank! von: Jagd Wurst
WILD
Vorgestern Treib- (oder Drück-?) jagd, heute Notzeit. Den Sinn dieses Systems möchte mir jemand erklären, bitte. Denn bei diesem Artikel muss ich sofort an einen Leserbrief aus der lokalen Wasserzeitung vom 22.01.2010 denken. Eine Anwohnerin aus Katemin berichtete über eine im Dezember 2009 durchgeführte Treibjagd bei Katemin und äußerte ihr Unverständnis und Bestürzung. Dem schließe ich mich an. Unbedingt. Und hoffe, dass die Jäger die Futterstellen überhaupt mit ihren Fahrzeugen erreichen, wo doch derzeit selbst auf asphaltierten Straßen ein Vorankommen erschwert ist. Noch was gefunden: http://www.derwesten.de/staedte/breckerfeld/Jaeger-sagen-Wildschweinjagd-ab-id2378235.html von: Schneefräulein
Brotzeit
Durch Notzeit zur Brotzeit ;-) von: Andreas [Weniger passende Kommentare] | Veranstaltungen "Herzensduette, Memoiren und... Theater:Vorpremiere! "Ultra Schall und Rauch" Anzeigen ![]()
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Aufgrund der seit Tagen anhaltenden hohen Schneelage, mit teilweise erheblicher Harschbildung, ist im gesamten Kreisgebiet dem Wild die Aufnahme örtlich wachsender Nahrung nicht mehr möglich.









Heute ist vor meiner Haustür ein Reh verendet; ein junges Böckchen aus dem letzten Sommer.
Es lag schon im Sterben, als ich es fand. Nein, ich wohne nicht im Wald, sondern am Stadtrand von Dannenberg, mitten in einer Siedlung. Wir wissen, dass in direkter Nähe zu den Häusern Rehe äsen (eines fand sogar einmal ausgerechnet unseren Rasen besonders schmackhaft), aber mit dem heutigen Vorfall hätte ich nie gerechnet. Der Rehbock lag unter den Tannen meines Nachbar an unserer Grundstücksgrenze. Wir können nur mutmaßeln, wie und warum er dorthin kam. Er war weder verhungert, noch wies er äußere Verletzungen auf. Vielleicht wurde er vom Auto angefahren und verirrte sich dorthin.
von: Schneefräulein