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Ankunft: Der elfte Transportzug hat Gorleben erreicht
Um 00:22 Uhr hat der elfte Transport mit radioaktivem Atommüll das Zwischenlager in Gorleben erreicht. Mit 78 Stunden Laufzeit ist dieser Transport der bisher längste in der Geschichte der Atommülltransporte.
**** UND DIES IST DIE LETZTE MELDUNG FÜR DIESE NACHT
VON WENDLAND-NET ****
2008-11-11 00:22
Er rollt! Der Transportzug rollt - über die Südstrecke
Der elfte Strassentransport mit hoch radioaktivem Atommüll hat um 23:15 Uhr den Verladekran in Dannenberg verlassen +++ Er nimmt die sogenannte "Südstrecke".
2008-11-10 23:20
Strahlung: Begleitmannschaften müssen 6 Meter Abstand zum Transport halten
Wie die BI meldet, hat die Einsatzzentrale die Order herausgegeben, dass die den Transport begleitenden Mannschaften einen Abstand von 6 Metern zum Zug halten müssen. Dies ist eine Konsequenz aus den höheren Strahlenwerten, die der neue Behältertyp TN 85 abgibt.
Bereits am Nachmittag hatte der Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in einem Gespräch erklärt, dass die GdP schon seit längerem über die höhere Strahlenbelastung durch den neuen Behältertyp informiert ist. "Diese Kenntnisse wurden bei der Einsatzplanung berücksichtigt", GdP-Pressesprecher Fischer in einem wnet-Gespräch. "Als Konsequenz haben wir zum Schutz der Beamten vereinbart, dass die den Transport begleitenden Mannschaften einen höheren Abstand zum Transportzug halten müssen. Ausserdem gelten für die Mannschaften direkt am Zug auch kürzere Schichtzeiten."
2008-11-10 23:11
Abfahrt ...Korrektur: Licht im Verladekran brennt noch nicht, aber ...
Im Verladekran ist das hintere Tor aufgegangen, die Lichter an den Fahrmaschinen wurden allerdings noch nicht eingeschaltet und es gibt Meldungen, dass in Dannenberg drei Hubschrauber aufgestiegen sind. +++ Trotzdem: Alles deutliche Signale für eine kurz bevor stehende Abfahrt des Zuges +++
+++ In Laase brennen Strohballen - allerdings ausserhalb der 50 m Zone. Seit 10 Minuten kreisen Hubschrauber über der Transportstrecke auf dem Deich, der mit Flutlicht vollständig ausgeleuchtet ist. +++
2008-11-10 23:00
Grippel: Auch der letzte Aktivist ist aus der Betonpyramide befreit
Jetzt ist es bestätigt: auch der letzte Aktivist ist aus der Betonpyramide befreit +++ In Grippel gibt es Durchsagen, dass jeder, der jetzt noch die Transportstrecke betritt, sofort wieder von dort entfernt wird +++
+++ Sämtliche "offiziellen" Zufahrten zur Transportstrecke sind jetzt von der Polizei gesperrt. Auch Pressevertretern wird derzeit nicht mehr erlaubt, über die Transportstrecke zu fahren. +++ Auch wir mussten uns über extreme Schleichwege nach Laase durcharbeiten +++
2008-11-10 22:21
Grippel: Nur noch ein Aktivist an Betonpyramide angekettet.
Wie es scheint sind alle Aktivisten bis auf einen in Grippel aus ihrer Betonpyramide herausgemeisselt worden.
Unsere Einschätzung: Wenn nicht noch unbekannte Betonpflöcke, Pyramiden oder sonst was eingehauen, aufgebaut, herangeschleppt werden, kann der Castor ab 23:30 fahren.
2008-11-10 22:03
befreiung: Der erste Angekettete in Grippel ist frei
Um 17:45 Uhr ist der erste Angekettete von der Polizei aus dem Betonklotz geholt worden. Wie einer unserer Fotografen berichtete, ist er auf eine Trage gelegt und sofort in einen Krankenwagen gebracht worden.
Näheres ist im Moment noch nicht zu erfahren, da die Polizei auch die Presse nicht zu den Angeketteten durchlässt. Begründung: "da wird geflext und gebohrt ..."
UPDATE: Der aus dem Betonklotz Befreite wurde nur zur Überwachung/Überprüfung in den Krankenwagen gebracht. Er ist nicht verletzt.
2008-11-10 17:50
Noch nicht frei: Noch 20 Trecker in Quickborn auf der Strasse
Von den ehemals 37 Traktoren auf der Transportstrecke in Quickborn haben einige freiwillig die Blockade, einige wurden weggeräumt. Um 17:15 Uhr standen noch 20 Trecker auf der Strass
2008-11-10 17:15
Was heute geschah: Aufzeichnung vom Castor Montag
Auf wendland-net.de/live die (ungeschnittene) Video-Aufzeichnung mit den Ereignissen vom Tage: Zwischenlager - Blockade und Räumungsbeginn, Grippel: polizeiliche Abbauarbeiten an der Betonpyramide ....
Alle (ungeschnittenen) Videos der "Castor-Tage" sind zu finden unter: http://www.zaplive.tv/web/wendland-net
2008-11-10 16:52
Warten: Tieflader stehen noch im Verladebahnhof
Um kurz nach 16:45 Uhr stehen die elf für den Strassentransport vorgesehenen Tieflader immer noch abfahrbereit im Verladebahnhof Dannenberg. Mehrere Blockaden lassen aber einen Transport über die Strasse derzeit nicht zu.
In Grippel arbeitet die Polizei inzwischen mit zwei "technischen Einsatzzügen" an der Auflösung des "Betonblocks 2.0". Ein Ende ist hier allerdings noch nicht abzusehen. Vor dem Zwischenlager ist die Sitzblockade inzwischen aufgelöst, lediglich drei Angekettete liegen noch unter einem Trecker.
In Quickborn ist die Lage im Moment etwas unklar: entgegen anders lautender Meldungen scheinen doch noch einige Trecker auf der Strasse zu stehen +++
+++ Wie unser Fotograf erzählt, läuft in Grippel ein Wettbewerb zwischen Landes- und Bundespolizei, welche Methode die beste ist, die Angeketteten aus den Betonklötzen zu befreien: er weiß zwar nicht so genau, wer sich für welche Methode entschieden hat, jedenfalls versucht die eine Gruppe es mit Spitze Absägen und die andere mit Loch reinbohren. Wir nehmen Wetten an, welche Methode am schnellsten Erfolg führt.... :)
2008-11-10 16:50
Vor dem Strassentransport: Hektik an der Transportstrecke
Um kurz vor 13:00 Uhr ist der elfte und somit letzte Castorbehälter im Verladevorgang. +++ Doch zur Stunde gibt es noch mehrere Gründe, warum die Abfahrt sich verzögern dürfte: keine der beiden Transportstrecken ist derzeit frei und die Strahlen-Meßergebnisse sind noch nicht veröffentlicht.
Doch schon während der Verladung des 9. Behälters begann die Polizei damit, sowohl die Sitzblockade in Gorleben als auch die Treckerblockade in Quickborn aufzulösen. Noch sind die Trecker allerdings entgegen anders lautender Meldung nicht weg. In Grippel haben sich insgesamt acht Bauern in zwei Betonpyramiden an der Schnittstelle der beiden Transportstrecken angekettet. Solange diese Blockade nicht aufgelöst ist, kann der Transport nicht fahren, da in Grippel beide möglichen Transportstrecken zusammen laufen.
Nach einer Meldung des Deutschlandradio appellierte Einsatzleiter Friedrich Niehörster vor kurzem an die Demonstranten, die Transportstrecken freiwillig zu räumen.
An der Sitzblockade vor der Einfahrt des Zwischenlagers hat die Polizei kurz vor 13:00 Uhr die letzte Aufforderung zum Räumen ausgesprochen. Dort sitzen immer noch rund 700 Leute auf der Strasse. Nicht ganze unwichtige Mitteilung unseres Kameramanns: Es regnet nicht.
Nebeninfo: Innenminister Schünemann muss um 18:00 Uhr bei der Trauerfeier für die 20 Toten aus dem Busunglück sein. Da der Hubschrauber für die Strecke Lüchow-Hannover eine halbe Stunde braucht, muss die Pressekonferenz der Polizei spätestens um 17:30 Uhr beendet sein - was auch immer Innenminister Schünemann dort auch zu verkünden haben wird.
2008-11-10 13:30
Messungen: Offizielle Meßwerte werden vor Abfahrt veröffentlicht
Das Umweltministerium bestätigte noch einmal ausdrücklich bestätigt, dass die offiziellen Meßwerte umgehend veröffentlicht werden, wenn sie abgeschlossen sind - das heisst, noch vor der Abfahrt der Transportbehälter auf die Strasse. Inzwischen hat auch Lüchow-Dannenbergs Landrat Jürgen Schulz dringende Bitten an das Umweltministerium geschickt.
Auch der Landrat macht sich Sorgen, doch ihm sind weitestgehend die Hände gebunden: " Wir haben keinerlei Zuständigkeit im Ablauf des Castortransports. Da sind uns die politisch und organisatorisch die Hände gebunden." Trotzdem ist er aufgrund der Messungen von Greenpeace bei der Einsatzleitstelle der Polizei vorstellig geworden, um seinen Bedenken Ausdruck zu verleihen. In einem Brief an das Umweltministerium forderte Landrat Schulz ebenso wie Rebecca Harms, die umgehende Veröffentlichung der offiziellen Meßwerte. "Sollte sich bestätigen, dass die Grenzwerte tatsächlich über dem Grenzwert liegen, kann ich nur dringend plädieren, dann tätig zu werden. Da ist dann auch die Polizei - schon aus Fürsorgepflicht für ihre Beamten - gefragt."
2008-11-10 12:46
Strahlungen: HARMS fordert Umweltministerium auf, die Meßwerte zu veröffentlichen
Angesichts der von Greenpeace gemessenen hohen Strahlungswerte fordert die Europa-Abgeordnete der Grünen, Rebecca Harms, das Umweltministerium auf, die offiziellen Strahlungs-Meßwerte noch vor der Abfahrt der Transportbehälter aus dem Verladekran zu veröffentlichen.
Unter den Demonstranten macht sich nach den Veröffentlichungen über die hohen Strahlungswerte sogar Sorge um die begleitenden Polizeibeamten breit. "Eigentlich müsste die Polizei jetzt zum Schutze ihrer eigenen Beamten die Begleitung des Transports verweigern." +++
UPDATE 12:07 Uhr: Die Pressesprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums, Jutta Kremer-Heye, teilt auf Nachfrage mit, daß die offiziellen Meßwerte veröffentlicht werden, sobald die Messungen abgeschlossen sind.
2008-11-10 11:23
Blockaden: Bauern an Betonpyramiden angekettet + Zufahrt Verladekran gesperrt
An der Ausfahrt des Verladekrans in Dannenberg haben sich zwölf Greenpeace-Aktivisten an einen Sattelschlepper angekettet +++ In Grippel haben sich Bauern an Betonpyramiden angekettet +++
2008-11-10 11:15
Schichtwechsel: Kurzarbeit wegen erhöhten Strahlenwerten?
Nach bisher unbestätigten Meldungen wurden Gespräche mit angehört, aus denen sich ergibt, dass das eingesetzte Umladepersonal wegen der so vielfach erhöhten Strahlung nur 20 Minuten lang an den Behältern arbeiten darf - dann muss ein Wechsel erfolgen. Auch dies könnte die überdurchschnittlich lange Verladezeit erklären. Beim zuständigen Bundesamt f. Strahlenschutz ist niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
2008-11-10 11:04
Treckerblockade:In Quickborn steht die Räumung kurz bevor
Kurz nach 10:00 Uhr kam die Meldung, dass in Quickborn die Räumung der Treckerblockade angekündigt wurde.
+++ Noch diskutieren allerdings die Bauern mit der Polizei - offensichtlich in der Gaststätte +++
+++ Um 10:20 Uhr war der 9. Behälter in der Verladung +++ Auch die Greenpeace-Experten sind der Ansicht, dass die lange Dauer der Verladung damit zu tun hat, dass die eingesetzten Umladearbeiter mit der Handhabung der neuen Behälter noch nicht vertraut genug sind. Es sei zu beobachten gewesen, dass nach einem Schichtwechsel die neue Mannschaft noch etwas langsamer arbeitete als die erste Mannschaft. +++
+++ Eben (10:40) meldet Radio Freies Wendland, dass auch in Gorleben Polizei aufgezogen ist und die bevorstehende Räumung angekündigt hat. +++
2008-11-10 10:45
Messungen von Greenpeace haben ergeben, dass die französischen Atommüll-Behälter (TN85) deutlich mehr Neutronenstrahlung freisetzen als die alten Castor-Behälter. Die von den neuen Behältern mit dem hochradioaktivem Atommüll ausgehende Neutronenstrahlung ist noch in 14 Metern Entfernung mit 4,8 Mikrosievert pro Stunde mehr als 500 mal höher als die zuvor gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen. (weiter...)
von ots, 2008-11-10 10:14 Weitere Artikel zu: castor gorleben
Verzögerungen: Verladung der Transportbehälter dauert länger als erwartet
Die Verladung der neuen für den Transport hochradioaktiven Atommülls hergestellten TN 85-Behälter dauert ungefähr doppelt so lange wie die Verladung der ehemaligen Castorbehälter. Um 09:00 Uhr waren lediglich sechs der insgesamt elf Behälter verladen. Mit einem Start des Strassentransports nach Gorleben wird nicht vor 13:00 Uhr gerechnet.
Eine Erklärung für die längere Dauer der Verladung gibt es nicht wirklich. Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg lapidar: "Sie sind halt noch ungeübt in der Handhabung der neuen Behälter." Andere wollen festgestellt haben, dass es wohl doch Probleme bei der Umladung gibt, aber dies ist nicht bestätigt.
Unterdessen sitzen inzwischen über 1000 Menschen vor dem Zwischenlager in Gorleben - es kommen immer noch mehr dazu. Auch in Quickborn steht noch eine Blockade aus 37 Treckern, die von hunderten Menschen begleitet wird.
2008-11-10 09:03
04:58 Uhr: Der dritte Behälter ist verladen
Um kurz vor 05:00 Uhr war der dritte Transportbehälter verladen. Im Schnitt ist also ca. 50 Minuten ein Behälter für den Strassentransport vorbereitet. +++ Selbst wenn die kommenden Behälter schneller verladen werden sollten, wird der Strassentransport keinesfalls vor 09:00 Uhr starten können.
Wahrscheinlicher ist eine Abfahrtszeit von ca. 11:00 Uhr.
2008-11-10 05:04
Nach längerer Standzeit im Gleisgelände des Verladebahnhofs in Dannenberg wurden um 02:10 Uhr die ersten drei TN 85-Behälter zur Verladung in das Krangebäude gefahren. +++ In Quickborn und Gorleben sitzen immer noch mehrere hundert Menschen auf den Strassen +++ (weiter...)
von asb, 2008-11-10 03:25 Weitere Artikel zu: castor atom
Castorzug: Warten auf die Einfahrt
Vor dem Zwischenlager liegen, stehen, tanzen rund 600 Menschen. Teilweise unter Zelten geborgen harren sie vor der Zufahrt zum Zwischenlager aus. Ab und zu kommt eine Sambatruppe vorbei und bringt die Menge in Schwung. Jochen Stay, Organisator von X-tausendmal-quer: "Hier ist wirklich eine sehr gemütliche Stimmung. Wer kommen will, ist herzlich willkommen..." Die Polizei ist zwar in Gorleben präsent, hält sich aber im Hintergrund.
In Quickborn sind die Landwirte der Bäuerlichen Notgemeinschaft ebenfalls guter Dinge. die 40 "geparkten" Traktoren werden von einigen hundert Menschen begleitet. Die Konfliktmanager, die dort eingesetzt sind, haben den Demonstranten mitgeteilt, dass die Polizei wohl dabei ist, die Räumung zu organisieren, das "würde aber wohl noch einige Zeit dauern". Auch hier sind die Zufahrten noch frei.
23:29 Uhr: Der Castorzug hat den Bahnhof Göhrde passiert.
+++ Wir machen uns jetzt auf den Weg zum Verladekran +++ Nachdem er dort angekommen ist, gibts wenig später die nächsten Meldungen +++
2008-11-09 23:11
Zum Verladekran: Der Castor rollt - Richtung Dannenberg
Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenbergich, hält diese Entscheidung für unverantwortlich: "Es gab früher seitens der Polizei eine Spielregel, dass Zeit keine Rolle spielen darf. Dies ist kein respektvoller Umgang miteinander, obwohl die strecken noch so unsicher sind, den Transport losfahren zu lassen."
Nicht nur Wolfgang Ehmke macht sich Sorgen um die Sicherheit der mehreren Tausend Menschen längs der Schienenstrecke. Auch Rebecca Harms, EP-Abgeordnete, ist seiner Meinung. Sie ergänzt: "Ich hätte es für richtig gehalten, dass der Transport an einem sicheren Ort die Nacht abwartet und dann im Morgengrauen weitergefahren wird. Das Risiko dieses Transports in der Dunkelheit über die Schiene ist nicht wirklich absehbar. Das ist die falsche Abwägung."
Harms erinnert daran, dass frühere Innenminister haben anders abgewogen. Selbst der ehemalige Innenminister Glogowski, der durchaus nicht für eine liberale Haltung bekannt war, war der Auffassung, dass man "diesen Transport nur bei Helligkeit, Tageslicht und guten Transportbedingungen durchführen kann.
Die Abfahrt des Castorzuges aus Lüneburg hat dementsprechend für Nervosität unter den Einsatztruppen an den verschiedenen Blockadestationen gesorgt. Aus Hitzacker kommen Meldungen über harte Konfrontationen zwischen Polizei und Demonstranten. An der Oldendorfer Brücke hängen noch zwei Aktivisten unter der Eisenbahnbrücke. Die aus Hitzacker verdrängten Demonstranten haben sich gegen 21:30 auf den Weg dorthin gemacht.
2008-11-09 21:32
Etappenziel: Castorzug in Lüneburg angekommen
Um 20:20 Uhr kam der Castorzug im Lüneburger Bahnhof an. Inzwischen hat er rund 12 Stunden Verspätung. Ob er allerdings heute abend noch nach Dannenberg rollt, bleibt wird sich noch entscheiden.
Entlang der Schiene zwischen Lüneburg und Dannenberg sind immer noch tausende Menschen unterwegs. An mindestens drei Stellen gibt es nennenswerte Gleisbesetzungen, bei Leitstade wird noch von Gleisreparaturen berichtet. In Hitzacker sind noch schwere Auseinandersetzungen im Gange. Und das Wetter ist auch nicht gerade dazu angetan, gute Sichtverhältnisse zu garantieren.
Sollte es die Polizei tatsächlich wagen, trotz der nervösen Lage den knapp 1 km langen Zug über 50 km durch dichte Wälder, vorbei an unübersichtlichen Stellen, durch die Nacht zu fahren?
2008-11-09 20:32
Den ganzen Tag fragte man sich, wie es trotz der starken Polizeipräsenz möglich sein konnte, so grosses Gerät an die Schiene bei Govelin zu bringen, dass in der Lage ist, ein über 12 m langes Schienenstück massiv zu verbiegen. Hier die ersten Fotos des geheimnisvollen Geräts. (weiter...)
von asb, 2008-11-09 19:39 Weitere Artikel zu: castor atom
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