Die Zeiten sind vorbei, in denen
Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer im Finsteren auf die Fähre
Pevestorf-Lenzen warten mussten. Nun gibt eine
Solarlampe den Fährnutzern Licht.
„Für die Gemeinde, aber auch für den Fährbetrieb ist diese Lampe eine echte Errungenschaft,“ freute sich Höhbecks Bürgermeister Hans-Joachim Schenk am Donnerstag bei der Einweihung der neuen Lampe. "Vor allem im Herbst und Winter ist die Beleuchtung für alle Fährbenutzer eine Erleichterung." Denn das einzige Licht, was die Wartenden dort draußen an der Elbe ab dem späten Nachmittag sahen, war der herannahende Lichtpunkt der Fähre - wenn denn nicht gerade Nebel oder Regen die Sicht behinderten.
Jahrelang hatte die Gemeinde diskutiert, wie eine Beleuchtung zu organisieren sei. Doch angesichts einer Strecke von 700 m, über die ein Stromkabel hätte gelegt werden müssen, scheiterten bisher alle Überlegungen an der Kostenfrage.
„Als wir nun ein günstiges Angebot über Solarlampen in die Hand bekamen, konnte das Projekt 'Fährbeleuchtung' endlich in Angriff genommen werden,“ so Schenk weiter. Lediglich rund 2000 Euro musste die Gemeinde für Anschaffung und Aufstellung der Leuchte ausgeben. Gesteuert wird sie per SMS von einem Handy aus.
Auch Fährmann Erich Butchereit ist froh über die neue Lichtquelle. „Nun können wir mit unserer Fähre das andere Ufer wesentlich sicherer ansteuern,“ zeigte sich auch Butchereit am Donnerstag erfreut.
Foto: Angelika Blank / Freuen sich über die neue Solarlampe an der Pevestorfer Fähre: (von links)Erich Butchereit (Fährbetreiber), Höhbecks Bürgermeister Hans-Joachim Schenk, Axel Müller (Ex-Gemeinderat Höhbeck), Ulrich Dreyer (Straßenmeisterei Dannenberg)