Thema: wastun

Gesellschaft, Jazz und Ostereier

Gleich drei Veranstaltungen beschäftigen sich dieses Wochenende mit Themen rund um die Wiederkehr rechtsnationaler Bewegungen. Aber es gibt auch rein Unterhaltsames. Die Tipps fürs Wochenende. 

Das Thema "rechtsnationale Tendenzen" wird auch bei den Veranstaltern immer präsenter. Gleich drei Veranstaltungen beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise damit. In Groß Heide hält Peter Mordechai Zamory (Sprecher für Erinnerungskultur der Grünen) einen Vortrag über seine Einschätzungen, was die Wurzeln der aktuelle Judenfeindlichkeit sind. Freitag in Groß Heide. 

Im Clenzer Culturladen lesen Ulrich Kirchhoff und Holger Jenrich aus Texten des fast vergessenen Erich Mühsam - Autor des Zitats "Sich fügen heißt lügen". Freitag im Clenzer Culturladen. 

Ebenfalls am Freitag liest Gero Wachholz aus dem Buch von Harald Jähnner "Höhenrausch", worin er er ein Bild der Weimarer Republik zeichnet. Er stellt die Frage, inwieweit bzw. ob wir heute eventuell schon wieder soweit sind. Freitag. Alte Sargtischlerei Hitzacker. 

Im Raum 2 können sich Dilettanten und Genies um den Preis als Local Looser bewerben. Samstag. Raum 2/Neu Tramm.

Ansonsten gibt es noch Kabarett, Marionettentheater und ein Konzert mit gecoverten Songs von Rio Reiser. Samstag. Platenlaase. 


FREITAG

19 Uhr. Groß Heide. Gasthaus Schulz. Archiv der unveröffentlichten Texte: "Wir müssen Tacheles reden! - Antisemitismus in Deutschland". Peter Mordechai Zamory ist Sprecher für Erinnerungskultur der Grünen Bürgerschaftsfraktion und Mitglied der jüdischen Gemeinde in Hamburg. Nach seiner Meinung ist Antisemitismus nicht neu, sondern eine alte Judenfeindschaft, die immer wieder herauskommt. 

20 Uhr. Clenze. Culturladen. Lesung von Erich Mühsam-Texten. "Sich fügen heißt lügen" schrieb  Erich Mühsam einst. Mit ihrer Lesung machen Ulrich Kirchhoff und Holger Jenricheine Verbeugung vor Erich Mühsam mit Gedichten, Gesang und politischer Propaganda. 

19 Uhr. Hitzacker. Alte Sargtischlerei. Sprache und Macht: „Höhenrausch“ Autor Harald Jähnner zeichnet in seinem Buch „Höhenrausch“ das Ende der Weimarer Republik als ein zerrissenes Land. Gero Wachholz liest Auszüge daraus vor.

20 Uhr. Dannenberg. Ostbahnhof. Kulturring. Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an - ein Psychical mit Miriam Schwan und Hohannes Stil. ein musikalischer Theaterabend für zwei Personen. Das Stück thematisiert psychische Störungen aus der Sicht der Betroffenen.
 

SAMSTAG

10 Uhr (bis 17 Uhr. Wendländischer Ostereiermarkt. Elf Ausstellerinnen und Aussteller präsentieren kunstvolle gestaltete Eier. (auch Sonntag)

16 Uhr. Dannenberg. Marionettentheater. „Der kleine Wassermann“. Die Geschichte des kleinen Wassermanns, der mit seinem Vater und dem Karpfen Cyprinus auf Entdeckungstour geht. Das Marionettentheater hat Otfried Preußlers Geschichte als Puppenspiel inszeniert. 

19.30 Uhr. Kapern. Dorfgemeinschaftshaus. Duo "Last Minute". Konzert mit Anja Renz und Niels Vogt (Gesang, Mandoline und Gitarre9. 

20 Uhr. Neu Tramm. Kulturverein Raum 2. "Lokal Looser" - der skurrile Unterhaltungscontest bietet die ganze Bandbreite des Showbiz – von amateurhaft bis professionell. Hier werden Außenseiter zu Spitzenreitern. 

20 Uhr. Platenlaase. Kulturverein"Wenn die Nacht am tiefsten" - Gregor Müller (Gesang und Klavier) und Olaf Niebuhr (Gitarre) präsentieren Songs von Rio Reiser.

21 Uhr. Salzwedel. Club Hanseat.IG JAZZ - Paul Schwingenschlögl - Plejaden*Suite. Treibende Grooves, farbenreiche Harmonien und sensible melodische Passagen sind der Stoff, aus dem die neun Sätze der PLEJADEN*SUITE beschaffen sind. Anklänge von legendären Jazzgrößen werden von Kritikern beschrieben. Es fallen Namen wie Lester Bowie oder Chick Corea, und immer wieder Miles Davis.


KINO

Zone of Interest Filmpalast Salzwedel Wendland-Kino

Dune 2 | Filmpalast Salzwedel  | Wendland-Kino

Perfect Days* | Platenlaase  | Filmpalast Salzwedel | (*Freitag in Platenlaase OmU)

The Quiet Girl | Filmpalast Salzwedel 


Bild von ktphotography auf Pixabay | Banksy hat seine eigene Sicht, wie Probleme gelöst werden könnten - hier ein Graffiti aus dem Jahre 2008, aufgenommen in Manhattan. 




2024-03-16 ; von Angelika Blank (text),
in Lüchow-Dannenberg, 29, Deutschland

wastun  

Kommentare

    Sie müssen registriert und angemeldet sein um einen Kommentar schreiben zu können