Thema: sozialforum

Eine andere Welt ist möglich

Der Stand der Planungen für das 3. Sozialforum in Deutschland, das vom 16. bis 18. Oktober in Hitzacker stattfinden wird.

Die Diskussionen werden beim Sozialforum entlang verschiedener Themenmenbereiche strukturiert. Diskutiert wird in parallel laufenden größeren und kleineren Veranstaltungen. Jeder Themenbereich hat ein „Hauptforum“. Darin soll versucht werden, durch die Podiumsbeiträge sowohl eine Situationsdarstellung zu geben als auch die immanenten Konflikte und Herausforderungen im praktischen Handeln herauszuarbeiten. Durch die Hauptforen ergeben sich Leitfragen für die noch konkreteren Diskussionen in den Workshops. Die Themenbereiche, die die Vorbereitungsgruppe bisher herausgearbeitet hat, sind:

1. Solidarische Wege aus der Krise: Umverteilung, gerechte Teilhabe, gute Arbeit und Wirtschaftsdemokratie.
2. Ökologie und Energiepolitik.
3. Globale Friedenspolitik und ihre lokalen Konsequenzen.
4. Ernährungskrise und Entwicklung des ländlichen Raumes.
5. Internationalismus statt Nationalismus.
6. Für das Recht auf Bildung – statt Bildung als Ware.
7. Solidarische Ökonomie.
8. Gesundheit: Theorie und Praxis.


Die ausführliche Version und eine Standortbestimmung unter www.sozialforum2009.de

Es ist möglich und erwünscht, auch andere drängende Fragen der Zeit in Form von Veranstaltungen und Beiträgen anzumelden. Alle Themenbereiche werden aber auch in anderer Form auftauchen: durch Malerei, Installation und Skulpturen, in Form wissenschaftlicher Experimente, sinnlicher Erfahrung und per Theater und Lesungen, Musikveranstaltungen und Kleinkunst.
Auch wird es ein Kinder- und Jugendforum geben, denn Armut betrifft in Deutschland immer mehr Kinder. Diese Armut drückt sich auch in der staatlichen Bildung aus und zeigt sich in der Chancenungleichheit des Schulsystems.

Was immer noch dringend gebraucht wird, sind Helfer und Helferinnen. Zu erreichen – hierfür wie auch für die Anmeldung von Veranstaltungen und für alles andere – ist die Vorbereitungsgruppe persönlich oder telefonisch immer Donnerstag Nachmittag von 15 bis 18 Uhr im Lüchower Büro der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Rosenstraße 20, Tel.: 0 58 41 - 46 84.
Und umsonst gibt es auch nichts. Anders ausgedrückt: Auch Widerstand braucht Geld! Spendenkonto: Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V., Kontonummer: 2000 81 292, Frankfurter Sparkasse 1822, BLZ: 500 502 01. Stichwort: „Spende Sozialforum 2009“.




2009-09-14 ; von zero (autor),

sozialforum  

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