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Als Hitzacker noch „Bad Hitzacker“ hieß: Ausstellung über den ersten touristischen Boom

Lange bevor der Tourismus „Tourismus“ hieß, gab es ihn schon – auch in Hitzacker. Schon Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Gäste in die kleine Stadt an der Elbe: auf der Suche nach Erholung, auf der Suche nach Genesung. In einer kleinen Ausstellung im Kreishaus Lüchow lässt das Museum Hitzacker vom 4. Juni bis 27. Juli 2018 diese frühe Blütezeit des Tourismus lebendig werden.

Der erste touristische Boom ab 1883 war insbesondere der Entdeckung einer „Stahlquelle“ zu verdanken. Das neue „Bad Hitzacker“ versprach gesundheitsfördernde Bäder und Trinkkuren. Doch der Kurbetrieb währte nicht lange, bereits 1919 war es mit dem „Bad“ wieder vorbei. Heute erinnern nur noch einige Wohnhäuser an jene Zeit. Ruth Gruber und Klaus Lehmann haben diese historische Episode anhand von Unterlagen aus dem Archiv des Museums Hitzacker rekonstruiert und für die Ausstellung mit historischen Aufnahmen illustriert.

Die Ausstellung der Reihe "KuK 2018 – Kunst und Kultur im Kreishaus" steht BesucherInnen von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr offen.

Der Eintritt ist frei.

Großes Bild: Die historische Aufnahme aus den Beständen des Museums Hitzacker zeigt den Badebetrieb in "Bad Hitzacker". Kleines Bild: Historische Ansichtskarte von Hitzacker.




Fotos

2018-05-29 ; von Kulturtante (), auf lokales
in Königsberger Str. 10, 29439 Lüchow, Deutschland

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